Engagiert berichten

Ob Freiwillige Feuerwehr, Katastrophenschutz, Sport- oder Heimatverein – zivilgesellschaftliches Engagement lebt davon, sichtbar zu sein. Doch viele wichtige Geschichten aus dem Ehrenamt bleiben oft unerzählt. Genau hier setzt der Workshop „Engagiert berichten“ an.
Journalismus ist nicht nur Aufgabe von Redaktionen: Auch Engagierte können Themen aus ihrer eigenen Perspektive aufgreifen, Einblicke in ihre Arbeit geben, Herausforderungen benennen und über Lösungen berichten – authentisch, verständlich und verantwortungsvoll. Ob für die Vereinswebsite, Social Media, Newsletter oder lokale Medien: Gute Kommunikation stärkt nicht nur die eigene Arbeit, sondern auch das öffentliche Verständnis für Engagement.
Im Workshop erfahren die Teilnehmenden, wie sie journalistische Grundprinzipien praktisch nutzen können. Es geht um Recherche und Faktencheck, um den bewussten Einsatz von Sprache und Bildern sowie um die Frage, wie Haltung gezeigt werden kann, ohne an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Gleichzeitig wird beleuchtet, wie sich Engagement und Berichterstattung sinnvoll ergänzen und gegenseitig stärken.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Praxis: Die Teilnehmenden entwickeln eigene Themen aus ihrem Engagement und setzen diese in kurzen Beiträgen um. Durch Austausch und Feedback entstehen konkrete Ideen für unterschiedliche Formate – von kurzen Social-Media-Posts bis hin zu längeren Beiträgen.
Der Workshop richtet sich an Ehrenamtliche aus Vereinen, Initiativen und Organisationen wie Feuerwehren, Katastrophenschutz, Sport- oder Heimatvereinen, die ihre Arbeit sichtbarer machen und ihre Stimme in der Öffentlichkeit stärken möchten.
Wann? 14.09.| 17:00-19:00Uhr Volkssolidarität Torgau-Oschatz


