Auf Augenhöhe – Geschichten, die uns alle meinen

Menschen mit Behinderung werden oft in Medien gezeigt. Zum Beispiel in Filmen, im Fernsehen, in Nachrichten oder in Social Media. Diese Medien erzählen bestimmte Geschichten über Behinderung. Manche Geschichten zeigen Menschen als hilfsbedürftig. Andere machen sie zu Heldinnen und Helden. Wieder andere zeigen nur, was sie nicht können. Es gibt aber auch Geschichten, die einfach den Alltag zeigen. In der Diskussionsrunde mit Gästen aus den Medien, Selbstvertreter:innen sprechen wir darüber, wie solche Bilder entstehen und was sie mit unserem Blick auf Behinderung machen.
Früher haben Redaktionen über Menschen mit Behinderung gesprochen. Heute können Menschen mit Behinderung selbst erzählen. Sie zeigen ihren Alltag, ihre Meinung, ihren Humor und ihre eigenen Themen. Das gibt ihnen mehr Freiheit und Sichtbarkeit. Gleichzeitig entstehen neue Probleme. Manche Videos zeigen Mitleid oder falsche Bilder. Manche Menschen erleben Hass-Kommentare oder werden von Algorithmen kaum gezeigt. Auch darüber sprechen wir.
Wann: 23.11.22026 Beginn: 18.00 Uhr (Einlass 17.30 Uhr)
Wo: Kulturbastion Torgau, Str. der Jugend 14b, 04860 Torgau
In der Veranstaltung schauen wir gemeinsam Beispiele aus Film, Fernsehen und Social Media an. Wir fragen: Was zeigt diese Szene über Behinderung? Was verändert sich, wenn die Person selbst spricht? Warum wird normaler Alltag manchmal zur Heldinnen‑Geschichte gemacht? Und wie sehen gute Beispiele aus, in denen Menschen mit Behinderung selbst bestimmen, wie sie gezeigt werden?
Die Diskussionsrunde ist eine gemeinsame Veranstaltung der nachrichtenwerkstatt Nordsachsen, dem Inklusionsbüro Freiraum, der Lebenshilfe Torgau sowie der Stadt Torgau. Gemeinsam wollen wir mit den anwesenden Gästen überlegen, wie neue und vielfältige Geschichten entstehen können.
Um Voranmeldung wird gebeten unter nachrichtenwerkstatt@arbeitundleben.eu oder s.stramm@torgau.de



